Vita

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„Fahrn, Fahrn, Fahrn auf der Autobahn“ – Claudia Scherer, 2021
hoimet// desch do/ wo au/ hoimetlose/ dehoim/ sin
heimat// die ist da/ wo auch/ heimatlose/ daheim/ sind

CLAUDIA SCHERER ist am 50. Bloomsday in Wangen im Allgäu geboren. Sie lebt seit 1993 wieder in ihrer Geburtsstadt, nach Jahren in süddeutschen Städten (Kaufbeuren, Ravensburg, Stuttgart, Reutlingen), einem Abstecher nach Frankreich mit Buchhandelspraktikum in Lyon. Studium an einer Päd. Hochschule in Deutsch und Kunsterziehung als Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung, 12 Jahre Buchhändlerin, 1982 Praktikum in der Kulturredakteurin der Berliner „die tageszeitung“ (taz), 1983 feste Fotoredakteurin bei „die tageszeitung“ (taz), insgesamt 12 Jahre in verschiedenen Tätigkeitsfeldern in Berlin. 21 Jahre Mitarbeiterin der Städtischen Galerie in Wangen.
Prosaistin und Lyrikerin. Mehr als 20 selbstständige Publikationen in verschiedenen Verlagen, teils mit eigenen künstlerischen Abbildungen. 2011 Preisträgerin beim Feldkircher Lyrikpreis. 2018 Gründung der edition miolonga. Einige Stipendien, zuletzt 2021 vom Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg. Mitglied im Schriftstellerverband VS und im Internationalen Dialektinstitut IDI.
Ausstellungen in Fotografie, Collage und Malerei in der Region.
Der schriftstellerische und bildnerische Vorlass befindet sich im Franz-Michael-Felder-Archiv in Bregenz/A.