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spurwechsel
Gedichte in Schriftsprache und Mundart
sowie 4 Kurzprosatexte
130 Seiten, vier Geflechtabbildungen
edition miolonga, 2026
24 Euro

„Lakonisch kurz, präzise und sprachgewandt schreibt Claudia Scherer um ihr Leben, im mehrfachen Wortsinn.“

Markus Manfred Jung, Lyriker und Schriftsteller

als ob
Gedichte in Schriftsprache / Mundart und eine kurze Erzählung
mit drei Flechtwerk-Bildern in Farbe
edition miolonga, 2026
112 Seiten, japanische Bindung, 22 Euro

„Viele Texte sind tagebuchartig, aber verdichteter, sehr persönlich, oft resignativ, manchmal aufmüpfig, selten voll Demut. Und eine Seele wird sichtbar, die sich abarbeitet an dem Stückchen Leben, das der Mensch halt einmal vor sich hat. Der Prosatext sucht sich selbst, das gefällt mir. Er kommt voran. Manchmal spürt man auch, dass die Sprache dein Zuhause ist, dein Kokon, in den du dich einspinnst: vor allem bei den standarddeutschen sprachspielerischen Texten. Die Mundarttexte sind origineller, oft härter, direkter. Das Buch ist nicht „als ob“, „es ist“. Und ich wünsche ihm einige sensible Leser: ‚am lautlosen erwacht‘.“

Markus Manfred Jung, Lyriker, Schriftsteller

hoimloichte
Gedichte in Schriftsprache und Mundart, mit Prosa ergänzt: „Warum ich nicht autobiographisch schreibe“ und „Die Wangener Malerin Nanette König“
edition miolonga, 2025
135 Seiten, japanische Fadenbindung, 25 Euro

„Bei den Hochdeutschtexten hatte ich manchmal das Bild vor mir einer Ruine oder zerfallener Gebäude, Steine lagen herum und du hast sie umgewendet, angeschaut, manchmal ein bisschen zugehämmert, gemeißelt usw. und was Neues draus gebaut, versucht, eine Rückbildung der zerfallenen Architektur zu schaffen oder eigentlich keine Rückbildung: sondern was Neues draus zu machen, etwas ebenso Großes und Schönes oder noch Schöneres, und möglicherweise ist es dir auch gelungen, bei mir aber wollte sich manchmal das Gebäude nicht zeigen, das Luftige, und ich war hin und wieder etwas ratlos und bekam die Steine nicht zusammen. Bei den Mundartgedichten aber sah und hörte ich dich, deine Stimme, deine Gestalt, warst du mir näher und ich musste oft schmunzeln und lächeln und leise nicken.“
Manfred Kern, Schriftsteller und Lyriker

„Gute Texte. Hohes Niveau. Viele deiner Gedichte sind reif, gut abgehangen und strömen, bei aller Wut, Gelassenheit und Demut aus.“
Markus Manfred Jung, Lyriker und Schriftsteller


Paarpassion

Paarpassion
Roman
edition miolonga, 2025,
222 Seiten, 22 Euro

Die Drucklegung des Buches wurde unterstützt von der Kulturförderung des Landkreises Ravensburg.

„Ich habe Dein Buch jetzt zu Ende gelesen. Anfangs hatte ich etwas Berührungsängste mit Deinem Buch Paarpassion, aber beim zweiten Anlauf fiel es mir ganz leicht, es zu lesen. Deine sensible und zarte Beschreibung eines Liebespaares im Alter ist schon sehr berührend. Dieses Thema Liebesbeziehung im Alter gibt es selten bis gar nicht in der Kunst sowie in der Literatur. Du hast einen wichtigen Beitrag dazu geschaffen, herzlichen Glückwunsch!“
Annegret Soltau, Künstlerin

„Ihre Prosa hat diesmal etwas besonders Musikalisches. Sie ist ganz oft wie verhaltenes Tanzen, durchaus bewusst und kontrolliert, aber federnd – also mit sicherem Maß zwischen Festigkeit und Elastizität. Natürlich gibt es auch: Schwindel. Abrutschen. Flattern. Das liegt in der Natur der erzählten Geschichte! Ich gratuliere Ihnen von Herzen zu diesem Buch.“
Dr. Maximilian Eiden, Historiker, Kreisarchivar und Leiter der Kulturhäuser des Landkreises Ravensburg:

„Claudia Scherers Sprachgenauigkeit macht immer Freude. Und in diesem Buch steckt so viel drin — überraschende Nähen, die aus Leiden und Mitleiden zusammenwachsen; Liebe, Schöpfung und Tod; Schmerzen einer immer mitschwingenden Trennungsangst; Eifersuchtsmelodien; Erinnerungsresonanzen; interkulturelle Harmonien und Disharmonien; die Suche nach einer Antwort, die unmöglich gefunden werden kann; die Sehnsucht nach Momenten, die noch oder wieder kontrolliert werden können. Aber unter und über allem schwebt Scherers Sprache, die ich immer und immer wieder bewundere. Sie bringt Licht und Schatten in ihre Sprache, Farben, Formen und Nuancen. Da könnte ich tagelang weiterlesen.“  Peter Blickle, emeritierter Germanistikprofessor und Schriftsteller

„Ich habe „Paarpassion“ ausgelesen und bin beeindruckt. Deine sprachliche Annäherung an zwei komplizierte Seelen und ihr Leben und ihre Liebe zueinander ist in aller Schonungslosigkeit doch behutsam, behütet das Innerste, gibt es nicht billig preis.
Nicht der Schmerz überwiegt, sondern die Verwunderung.
Wie das erzählende Ich am Schluss zugeben kann: „Du hast mich groß gemacht, so groß, dass ich mich sehen konnte…“, das ist ein Wunder, ein Wunderpflaster über der großen Wunde Leben.
„Es liegt alles in der Luft.“ Ich wünsche sie dir zum freien Atmen.“
Markus Manfred Jung, Lyriker, Schriftsteller, Lektor des Drey-Verlags

„Ich habe Dein Buch in zwei Zügen gelesen. Deine Fähigkeit, Dich an so vieles zu erinnern, auch an Träume, die Assoziationen – ich bewundere das. Der Blick einer Frau, Dein Blick auf einen Mann, auf eine Paarbeziehung, ich habe etwas mehr begriffen. Ein spannendes Buch!“
Martin Storz, Fotograf

„Ein Pas de deux.“
Karola Heidenreich, Autorin

„Claudia Scherers Wortschöpfung “Paarpassion“ verrät bereits im Buchtitel, daß sie sich in ihrem Buch mit keiner gewöhnlichen Beziehungsgeschichte befasst. Unterschiedlich sind die Lebensläufe und Charaktere der dargestellten Liebenden, die nach einem gemeinsamen Weg auf der Suche sind.
Die Kunst der Autorin, das Unwägbare, das immer wieder Gelingende wie auch das gelegentliche Scheitern glaubwürdig darzustellen, führt zu der Erkenntnis, daß es die vollkommene Liebe nicht geben kann, jedoch die Hoffnung auf ein Zusammenbleiben besteht.
Claudia Scherer ist mit „Paarpassion“ ein Buch wahrhaftigen Ausdrucks gelungen.“
Monika Taubitz, Schriftstellerin

Claudia Scherer
hoimweh
Mundartgedichte mit einem Titel gebenden Prosagedicht, Schriftsprachgedichte,
mit einem Werbeblock aus den 60ern von Hubert Roi
91 Seiten, 2 S/W-Fotografien
edition milonga, 2024
20 Euro

Ermöglicht dank eines Arbeitsstipendiums des Förderkreises der Schriftsteller:innen in Baden-Württemberg 2024.

„Spektakulär aufgemacht … und dann wirklich fadengeheftet, rot und kunstvoll: ein Gesamtkunstwerk. …
Markus Manfred Jung, Lyriker und Schriftsteller

Claudia Scherer
ausgelotet
Mundartgedichte, Schriftsprachgedichte, Prosamen
165 Seiten mit 2 Farbfotografien, japanische Fadenbindung
edition miolonga, 2023
26 Euro

„Dass sie literarisch versiert eine Könnerin ist, hat sie in zahlreichen Büchern schon vorher bewiesen. Jetzt fügt sie ein sehr privates Buch mit einigen wunderschönen Perlen hinzu.“
Markus Manfred Jung, Lyriker und Schriftsteller, Literaturvermittler in „IDI-Information“ Nr. 116, Dezember 2023

„Ja, da entsteht eine Art dichterisch-biographisches Selbstgespräch – ein in jeder Hinsicht spannendes Projekt!“
Andreas Nohl, Schriftsteller und Übersetzer

Claudia Scherer
ugreimt treimt
Gedichte in Mundart mit 6 Farbfotografien
131 Seiten, japanische Fadenbindung, 30 Euro
edition miolonga, 2022

Ermöglicht mit einem Stipendium des Förderkreises Schriftsteller:innen in Baden-Württemberg.

Claudia Scherer, SANDUHR
edition miolonga, 2022
24 Seiten mit 2 farbigen Collagen
fadengeheftet
Klappenbroschur, 18 Euro

„Es ist eine sehr persönliche, intime Geschichte. (…) Man liest den Text und es kommen auf einmal große und kleine Buchstaben und man meint fast, man ist wie diese spielenden Kinder im Sand. (…) Man fühlt sich selber so mitgenommen in dieser Welle und aber gleichzeitig ist dieses Thema des Judentums doch im Hintergrund. (…) In diesem neuen schmalen Band haben Sie diese Erfahrung mit dem jüdischen Kind, diesem jüdischen Mann später, literarisch, poetisch verarbeitet.“
Thea Thomiczek, Redakteurin, SWR 4 FN, 15. März 2022

Claudia Scherer, Familie Stern. Elsa Sohlers Herkunft
214 Seiten, 84 Fotografien/Zeitungsausschnitte, kartoniert
edition miolonga, 2., bearbeitete Auflage 2021, 16,80 Euro
ISBN 978-3-00-06981-9

„Das Buch enthält ein beeindruckendes Panoptikum des jüdischen Lebens in den Kleinstädten Oberschwabens seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zu seiner gewaltsamen Auslöschung unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Ausgehend von Elsa Sohler aus Wangen rekonstruiert die Autorin das Verwandtschaftsgeflecht unter den jüdischen Familien im Oberland und deren unternehmerische Aktivitäten insbesondere im Textilhandel.“
Dr. Edwin Weber, Historiker, Kreisarchivar Sigmaringen, Geschäftsführer der Gesellschaft Oberschwaben in: „Schwäbische Zeitung“, Bad Saulgau, 8.11.2021

„Claudia Scherer trug mit bewundernswertem Gespür da, wo Akten, Geschäftsunterlagen, ja sogar Verwandte der dritten und vierten Generation zu finden waren, ein Puzzle zusammen über das Leben von Juden in Kleinstädten wie Wangen, Leutkirch, Saulgau oder Buchau. Ein seltenes und verdienstvolles Soziogramm ländlicher Juden im süddeutschen Raum, die kaum Spuren hinterließen.“
Wolfram Frommlet, Kulturschaffender und Autor, in „Schwäbische Zeitung“, Wangen, 20.10.2021

Claudia Scherer, Begegnung mit Edel. Ein Portrait
Portrait der Musikerin und Keramikerin Edeltraud Roi,
142 Seiten, Farbseite, Bildteil, kartoniert, 15 Euro
edition miolonga, 2021

„Von Lars Gustafsson gibt es diesen Satz: „Für manche Wunden ist es besser, wenn Sie offen bleiben!“ Claudia Scherer nimmt in ihrem neuen Buch „Begegnung mit Edel. Ein Portrait“ (2021) diese Behauptung auf. Als Kind und Jugendliche bewundert sie die Tante, deren Klavierunterricht, nimmt sich das selbstbestimmte Leben der Organistin als Vorbild. Zeitlebens kommt sie der verehrten Tante aber nicht umfänglich nahe. Jene hält Abstand. Erst nach deren Unfalltod und dem Einzug Claudia Scherers in ihr Haus, kommt das Verhältnis  – gerade durch Scherers Portrait über die Verehrte  – in die Balance: Zwei Künstlerinnen endlich auf Augenhöhe!“
Karlheinz Kluge, Schriftsteller

Claudia Scherer, gangart, Gedichte, mit 8 eigenen, farbigen Graphiken
edition miolonga, 2020
japanische Fadenbindung, 20 Euro

„ich habe das bild: da raut jemand die wirklichkeit auf, bringt die hunde zum bellen, die hähne zum krähen, und dann bringt er (sie) sich in sicherheit, in sicherheit mit seinen gestaltungen, die er (sie) den angreifern, den aufgebrachten entgegenhält. mutig und immer herausfordernd.“
Manfred Kern, Lyriker und Prosaist

Claudia Scherer, Heute zu Tage. Ehepaar Seelos. Geschichte einer Spurensuche
edition miolonga, 2020
dritte, korrigierte und erweiterte Auflage,
94 S., jap. Fadenbindung, vergriffen

„Gerne habe ich Dein Buch über das Ehepaar Seelos gelesen. Ich finde Deine Methode, den Annäherungs- und Erforschungsprozess und auch das Erkenntnisinteresse mitzuerzählen, dem Gegenstand sehr angemessen. Damit hilfst Du dem Leser/der Leserin auch, den historischen Abstand zu überwinden.“
Oswald Burger, Historiker und Literaturvermittler

Claudia Scherer, Das Tor zum Nie
4 Erzählungen, mit Abb., Klappenbroschur, 216 Seiten,
edition miolonga, 2020,
ISBN 978-3-00-064208-1, 22 Euro

„Wie Sie die Wucht des Ganzen mit dieser Feinheit zusammenbringen, das bewundere ich sehr. Sie gehen den Erschütterungen nach, die im Netz der Beziehungen um die Erzählerin, deren Eltern und Geschwister auszittern. Sie verfolgen sie bis an die oft überraschenden Knotenpunkte dieses Netzes. Immer wieder neue Situationen, in denen sich Erinnerung zusammenballt, wo das Sehen und Nichtsehen der anderen ein um das andere Mal befragt wird.“
Dr. Maximilian Eiden, Historiker, Kreisarchivar und Leiter der Kulturhäuser des Landkreises Ravensburg

Claudia Scherer, Lyrisches Duo
Gedichte und Tuschzeichnungen
54 Seiten, japanische Bindung, 16 Euro
edition miolonga, 2019

„“Lyrisches Duo“ ist ein gelungenes Zwiegespräch zwischen Bild und Sprachbild: Öffnung in konstruktives Schweigen.“
Markus Manfred Jung, Lyriker, Autor

Claudia Scherer, Das Schneeschmirgelchen
Kinderbuch mit philosophischer Fragestelluung
edition miolonga, 2019
japanische Fadenbindung, 26 Seiten, 11 s/w-Fotografien, 2 Farbfotografien, 10 Euro

„Es ist ein Buch, das empathische Leser verlangt, sich gut zum Vorlesen eignet und Gesprächsanlässe bietet. (…) Sehr schön finde ich die Beschreibung des Gefühls, weil so etwas ja selten so direkt in Büchern vorkommt und ich dieses ‚In-sich-Hineinhören bzw. -Fühlen‘ für Kinder sehr wichtig finde!“
Andrea Warthemann, Buchhändlerin und Lesepädagogin

HEIMAT – POETISCHES WUNDER – DAS EIGENE IM FREMDEN und DAS FREMDE IM EIGENEN Hommagen – Anthologie,
Hg. Claudia Scherer
edition miolonga, 2019, kartoniert, 200 Seiten, mit 35 s/w-Fotografien von Claudia Scherer
ISBN 978-3-00-062853-5, Euro 16,80

Mit Beiträgen von Karl Corino, Wolfram Frommlet, Karola Heidenreich, Renate Igel-Schweizer, Markus Manfred Jung, Manfred Kern, Karlheinz Kluge, Sylvie Le Scouarnec, Hans Dieter Mairinger, Jelko Peters, Claudia Scherer, Monika Taubitz, Gesine Wabra, Maria Wós, Wendelinus Wurth.

Claudia Scherer, Der Gruß, Erzählung im Kammerton,
168 S., 16 Abbildungen, 14 Euro
edition miolonga, 2018, ISBN 978-3-00-059509-7

„Ich will Ihnen doch wenigstens das Wichtigste aufschreiben: Dass ich Ihren Text sehr gut finde, dass er mich eigenartig berührt, dass er eine Aura hat, einen Zauber, eine Intensität: dass er stark ist und ganz zart zugleich.“
Anya Schutzbach, Literaturvermittlerin

„Ich habe mich gerne mit Ihrem Buch beschäftigt und sehe jetzt weiter als bisher, daß Ihnen allein mit dem fehlenden Arm etwas sehr Anschauliches gelungen ist, mehr als mit jeder Tausendseitenprosa: nämlich wie gewaltig, wie umfassend und tiefgehend eine totalitäre Ideologie zupackt… durch eine, wie soll ich sagen, ganz besondere Art von Phantomschmerz, einem gesteigerten Entbehrungsleiden… für mich gewinnt das weit über Ihre Familiengeschichte hinaus letzten Endes Gleichnisqualität – danke!“
Dr. Kurt Oesterle, Schriftsteller

Claudia Scherer, kuehnacht odrauit
Mundart-CD, 70 der besten mundartigen Gedichte aus vier Büchern dazu 12 erstveröffentlichte Gedichte, 2018, 10 Euro

„Bereits dreimal habe ich Ihre „Kuehnacht – odrauit“ angehört. Was sich „mundartlich“ präsentiert, ist voller Widerspruch,… vereinfacht formuliert: Fakt und Antwort, So und Aber, Vorwurf und Einwurf, Wenn und Dann. Gern ausgehend von dem, was d Leit saget und was Sie schon als Kind kränkend empfanden, greifen Sie mit Lust auf, vornehmlich besondere Wörter, wie fremdele, Butzele, Batsch, gigampfe, pfutzge, umtriibe, boinern, um damit zu spielen und es ins Heitere zu bringen, aber bei allem, so mein Gefühl, bleiben Sie in Distanz. Sie sehen weiter, und nicht umsonst endet der Schluss mit dem Wort „Dot“.
Bruno Epple, Schriftsteller (Alemannisch / Hochsprache) und Maler

Claudia Scherer, Mimaja – Eine Puppe für zwei? Vom Teilen für Große und für Kleine,
Wendebuch, 2017, Privatdruck, red. 6 Euro

“ … ein „Mehr-Generationenbuch“, das für Kleine und Große als Lektüre geeignet ist. Nicht nur Kleinkinder und Jugendliche finden in dieser kurzen Erzählung einen interessanten Lesestoff: das kleine feine Buch kann nämlich in verschiedenen Richtungen und auf unterschiedlichenen Ebenen gelesen und verstanden werden.“
Maryse Staiber in „Revue Alsacienne de Littérature“ N° 130

Claudia Scherer, kaum je eine silbe, 105 Prosa-Miniaturen,
Privatdruck, 2016, 11 Euro

„vielen dank für dein originelles buch – …, lese mit vergnügen und erinnerungs-flashs“
Andreas Nohl, Schriftsteller und Übersetzer

„Dein „kaum“-Band (hat) immer wieder ein (mal grimmiges, mal amüsiertes, mal schlicht zustimmendes, mal überraschtes, mal bewunderndes) Lächeln/ Lachen in (und aus) mir hervorgerufen.
Tina Stroheker, Lyrikerin und Schriftstellerin

Claudia Scherer, Geheimnis der Normalität
Erzählungen, Drey-Verlag, Gutach, 2016, Euro 12,80
ISBN 978-3-33765-85-7

„manchmal lesen wir uns gegenseitig vor. mir gefällt deine unprätentiöse art des schreibens. hinter jeder geschichte fühlt man noch eine zweite geschichte, die nicht erzählt wird, die aber mitschwingt. schön.“
Manfred Kern, Schriftsteller und Lyriker

Claudia Scherer
ungestüm, Gedichte, Drey-Verlag, Gutach, 2015, 125 S., Klappenbroschur, fadengeheftet,
ISBN 978-3-933765-81-9, red. Euro 10

„Claudia Scherer, die vortrefflich mit Sprache umzugehen weiß, gehört zu den Ungestümen. … In ihrem neuen Gedichtband „ungestüm“ ist ihre Grundhaltung zwar noch immer der Zweifel. Sie ist noch immer fluchtbereit, schenkt aber sich und dem Leser einige helle Ausblicke und glückliche Atempausen… „
Emma Guntz, Lyrikerin, in „Revue Alsacienne de Littérature“ N° 125

Claudia Scherer
wenn das wörtchen als nicht wär, Prosaminiaturen,
Privatdruck, japanische Kordel-Bindung, 2015, red. 10 Euro

„Ihr Buch gefällt mir sehr und ich möchte Ihnen hierzu gratulieren! Als literarischer Laie assoziiere ich mit japanischer Bindung und knappen Worten das Haiku. So kommen mir die Texte als extreme Verdichtung komplexer Ereignisse vor. “
Markus Schmitz, Musiker und Initiator der Kunstmeile Wangen

Claudia Scherer
Jeder Lidschlag – Die Fiktion der Erinnerung, Drey-Verlag, Gutach, 2014,
196 S., ISBN 978-3-933765-74-1, red. 14 Euro

„Dieses Sich-Erinnernmüssen und der damit wachsende Schmerz ziehen sich durchs gesamte Buch. Sie sind so wichtig wie, ja, wie das tägliche Brot. So wird Erinnerung zu Schmerz und gleichzeitig zur einzig möglichen Erlösung. Das Buch gibt keine einfachen Antworten. Das ist eine seiner ganz großen Qualitäten. Es hält die Unsicherheit aus und wird durchs Wachsen und durchs Variieren der Fragen stärker und intensiver. Es ist kein bequemes Buch. Es ist kein Wohlfühlbuch. Aber das macht es nur stärker.“
Peter Blickle, Germanist und Schriftsteller

„“Lass um Himmels Willen diesen Nagel stecken“ fordert der Vater die Tochter auf, als sie mehr von ihm erfahren möchte. Schmerzliche Erinnerungen einfach vergessen? – Geht das? Um gut weiterleben zu können, ganz sicher nicht. Mit ihrer „Fiktion der Erinnerung“ ist es Claudia Scherer gelungen, den Nagel zu ziehen – sich der Vergangenheit zu stellen.
Wir lesen über einen Kinderalltag, den viele von uns kennen, über ein Leben in der Kleinstadt; viele Geschwister, Geldmangel, Schule, schwierige Freundschaften. Was diese Geschichte aber so eindringlich erzählt, ist die Sehnsucht des Kindes nach Geborgenheit, geliebt Werden, blind vertrauen Können. (…) In ihrer großartigen Sprache und mit viel Sprachwitz erzählt Claudia Scherer von den oft vergeblichen Versuchen sich zu behaupten, zu wehren. Sie beschreibt ein kluges, starkes Kind, das am Unvermögen der Umgebung scheitert. Sie schildert eine Jugend ohne Schutz der Eltern, die ein Befreiungsschlag werden sollte, vielleicht auch war. Die junge Erwachsene wird Buchhändlerin, landet in Berlin und wird schwer krank. Ihr schriftstellerisches und künstlerisches Talent lassen sie überleben. Schließlich kehrt sie wieder in ihre Heimat zurück, eine Heimat, über der das Hölderlinzitat stehen könnte „Heimat – und niemand weiß“. (…) es ist ein großartiges Buch, dem viele Leser zu wünschen sind.“
Renate Natterer, Buchhändlerin, im „Buchtipp des Monats“ des Wangener Veranstaltungskalenders

Claudia Scherer
huckepack, Mundartgedichte, Japanische Fadenbindung mit einer Umschlaggraphik der Autorin,
Privatdruck, 2012, vergriffen

„Claudia Scherer, die mit existenzieller Ernsthaftigkeit ihre knappen, lakonischen Erinnerungsbruchstücke gleichsam als Palimpsest verdrängter Erfahrungen buchstabiert.“
Prof. Dr. Norbert Feinäugle, Germanist

Claudia Scherer, luft holen, Gedichte
Japanische Fadenbindung mit einer Umschlaggraphik der Autorin,
Privatdruck, 2011, vergriffen

„Ich will Dir nur sagen, daß ich große Hochachtung vor der Aufmerksamkeit empfinde, mit der in den Texten nach außen & nach innen geschaut, vor allem der Kontakt zwischen Innen & Außen, die sinnvolle, sinnstiftende Begegnung umkreist wird.“
Uwe Kolbe, Lyriker und Schriftsteller

Claudia Scherer, zungenfüßler, Gedichte
Drey-Verlag, Gutach, 2009, ISBN 978-3-933765-46-8, 18
Gebunden mit einer Umschlaggraphik der Autorin, red. Euro 10

„Dein Gedichtband ist nicht nur als Buch schön, fein, sondern auch als Lektüre – es kommt mir eine starke Ästhetik entgegen. … hier tauche ich richtig in eine Welt ein, die nicht verhehlt, daß sie eigen & eigenwillig ist, daß eine starke Person mit hohen Ansprüchen darin wohnt.“
Uwe Kolbe, Lyriker und Schriftsteller

Claudia Scherer, Die Kürze – Eine Mitschrift,
Roman, 154 S., kartoniert mit Fadenheftung, Hecht-Verlag, A-Hard, 2007,
ISBN 978-3-85298-143-7, red. 5 Euro,

„Ich habe Deinen Text gern gelesen. Die schizophrene Erzählposition zwischen Selbstbeobachtung und Außenbeobachtung hat mir eingeleuchtet. Sie erzeugt eine große Innenspannung. Als Leser ist man ja „im Spiel“. Du wirst es nicht gern hören, aber Dir ist ein genaues Berlinbild gelungen. Thomas als bildungsbeflissene Kotzkanne ist sehr typisch für das studentische Milieu. Die Einsamkeit der Zentralfigur kann man gut begreifen, auch wenn ich manchmal gedacht habe, sie müßte – ihrem Reflexionsniveau entsprechend – härter mit sich selber umspringen. Überhaupt würde ich sagen, daß der autobiographische Kern gelegentlich zu stark in den Vordergrund rückt. Aber sonst: Der feine Humor und das untergründige Beben Deiner Prosa haben mich überzeugt. Gratuliere.“
Martin Kurbjuhn, Schriftsteller und Fotograf

„Ich habe Deinen Roman gelesen, und zwar habe ich ihn in ein paar Stunden fast unfreiwillig „verschlungen“. Die Geschichte, die in ihrem quälenden Gang provoziert und zornig, auch traurig natürlich macht, hast Du in einer Weise geschrieben, die die Leserin nicht fliehen läßt. (Es sei denn, sie klappt das Buch zu, was gewiß manche LeserInnen getan haben.) So reichen sich Form und Inhalt gleichsam die Hand, und etwas ’stimmt‘, und es hilft nichts, wenn man/frau sich am liebsten eine andere Geschichte wünscht.“
Tina Stroheker, Schriftstellerin und Lyrikerin

Claudia Scherer zuchtperle,
Erzählungen, Hecht-Verlag, A-Hard, 2006, ISBN 3-85298-137-9,
red. 5 Euro, kartoniert mit Fadenheftung

„Dieses Buch können Sie gleich zwei Mal lesen. Zuerst – nicht vordergründig, nicht oberflächlich, aber zuerst – als die Geschichte einer Frau (eines Mädchens, einer Jugendlichen, einer jungen, einer erwachsenen Frau) mit ihren „Männergeschichten“, als Geschichte von Missbräuchen, Verletzungen, verratener Nähe, von ausgebeuteter Liebe und Körperlichkeit. …Wenn Sie dann betroffen und irgendwie auch lächelnd ans Ende des Buches gekommen sind: Fangen Sie noch mal von vorne an, und lesen Sie die Geschichte der Zärtlichkeit. Die ist eine, das ist die Perle.“
Thomas Weiß, Pastor und Lyriker in: „profile“, evangelische Zeitschrift für Kultur und Kirche in Freiburg, Nummer 26

Claudia Scherer, streiobscht,
Mundartgedichte, Drey-Verlag, Gutach, 2005 ISBN 3-933765-15-3, red. 7 Euro,
gebunden mit Zeichnungen der Autorin

„… doch es gibt auch die Profiliga. In der spielt seit Jahren schon die Wangener Autorin Claudia Scherer. Ihr dritter Band mit Mundart-Gedichten, liebevoll gemacht im Drey-Verlag erschienen, wird auch den einen oder anderen Mundart-Skeptiker nicht kalt lassen. … Wie das Streuobst von den gleichnamigen oberschwäbischen Wiesen sind auch die Gedichte von Claudia Scherer – süß, herb und ungespritzt. … Das macht diese nachdenkliche Mundartlyrik auch für Einsteiger genießbar.“
Schwäbische Zeitung“ Kultur, 25.4.2005

Claudia Scherer, vielliebchenspiel,
schriftdeutsche und Mundartgedichte,
Verlag Klöpfer & Meyer, Tübingen, 2003,
ISBN 3-421-05763-X, red. 7 Euro, gebunden mit Schutzumschlag

„angekommen, beeindruckt, kein Wort zuviel, (und auch keins zuwenig!), eigen-willig, originär, sprach-mächtig, gedankenreich, sensibel – sinnlich, ironiebegabt etc. = ‚glänzend’, ‚sehr gut.“
Hubert Klöpfer, Verleger

Claudia Scherer, seiteschteche,
Mundartgedichte, Drey-Verlag, Gutach, 2002
ISBN 3-933765-12-9, red. 7 Euro, gebunden,
mit Zeichnungen der Autorin und einem Nachwort von Prof. Dr. Norbert Feinäugle, Germanist

„Die Gedichte von Claudia Scherer haben nichts mit drolligen Schwaben-Klischees zu tun. In ihrem ersten Gedichtband „Seiteschteche“ wird der Dialekt zum Echolot, mit dem die Autorin in die Erfahrungen der Kindheit taucht. Leise, und so privat wie die inneren Monologe während eines einsamen Spaziergangs, klingen die Zeilen dieses Buches. Manche der Gedichte stoßen den Leser durch ihre Wortkargheit in einen Abgrund.“
Südkurier“ Friedrichshafen, 4.2.2003