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Ein alter Anfang, Erzählung, Privatdruck, 2019, 60 Seiten, fadengeheftet, Broschur, 30 Euro

Der Gruß, Erzählung im Kammerton, edition miolonga 2018, 168 S., 16 Abbildungen, 14 Euro

„Mit filmischem Blick lässt Scherer die Welt ihres Vaters in München und Frankfurt erstehen, sie wertet nicht, sie versuchte „sein Denken darzustellen“. Dies gelingt ihr großartig für das Bürgertum, die Bildungsspießer, in deren Suche nach einer Identität. Eine erschreckende Erkenntnis über die Nazizeit gelingt Scherer aus der minutiösen Rekonstruktion des tiefen Katholizismus ihres Vaters. „Mit innerem Zittern“ habe sie erkannt, wie nahe sich in ihm Kirche und die neue Idelogie kamen.“


Wolfram Frommlet in „Kultur leben“, Schwäbische Zeitung Ravensburg, 10.12.2018

kuehnacht odrauit, Mundart-CD, 70 der besten mundartigen Gedichte aus ihren vier Büchern dazu 12 erstveröffentlichte, 2018, 10 Euro

„Bereits dreimal habe ich Ihre „Kuehnacht – odrauit“ angehört. Was sich „mundartlich“ präsentiert, ist voller Widerspruch,… vereinfacht formuliert: Fakt und Antwort, So und Aber, Vorwurf und Einwurf, Wenn und Dann.Gern ausgehend von dem, was d Leit saget und was Sie schon als Kind kränkend empfanden, greifen Sie mit Lust auf, vornehmlich besondere Wörter, wie fremdele, Butzele, Batsch, gigampfe, pfutzge, umtriibe, boinern, um damit zu spielen und es ins Heitere zu bringen, aber bei allem, so mein Gefühl, bleiben Sie in Distanz. Sie sehen weiter, und nicht umsonst endet der Schluss mit dem Wort „Dot“.

Bruno Epple, Schriftsteller (alemannisch u. Hochsprache) und Maler

Mimaja – Eine Puppe für zwei? Vom Teilen für Große und für Kleine, Wendebuch, 2017, 10 Euro

“ … ein „Mehr-Generationenbuch“, das für Kleine und Große als Lektüre geeignet ist. Nicht nur Kleinkinder und Jugendliche finden in dieser kurzen Erzählung einen interessanten Lesestoff: das kleine feine Buch kann nämlich in verschiedenen Richtungen und auf unterschiedlichenen Ebenen gelesen und verstanden werden.“

Maryse Staiber in Revue Alsacienne de Littérature N° 130

kaum je eine silbe, 105 Prosa-Miniaturen, Privatdruck, 2016, 11 Euro

„vielen dank für dein originelles buch – …, lese mit vergnügen und erinnerungs-flashs“

Andreas Nohl, Schriftsteller und Übersetzer

Geheimnis der Normalität, Erzählungen, Drey-Verlag, Gutach, 2016, Euro 12,80

„manchmal lesen wir uns gegenseitig vor. mir gefällt deine unprätentiöse art des schreibens. hinter jeder geschichte fühlt man noch eine zweite geschichte, die nicht erzählt wird, die aber mitschwingt. schön.“

Manfred Kern, Schriftsteller (Hochsprache und fränkische Mundart)

ungestüm, Gedichte, Drey-Verlag, Gutach, 2015, 125 S., Klappenbroschur, fadengeheftet,
Euro 19

“ Claudia Scherer, die vortrefflich mit Sprache umzugehen weiß, gehört zu den Ungestümen. … In ihrem neuen Gedichtband „ungestüm“ ist ihre Grundhaltung zwar noch immer der Zweifel. Sie ist noch immer fluchtbereit, schenkt aber sich und dem Leser einige helle Ausblicke und glückliche Atempausen… „

Emma Guntz, Lyrikerin, in Revue Alsacienne de LittératureN° 125

wenn das wörtchen als nicht wär, Prosaminiaturen, Privatdruck, japanische Kordel-Bindung, 2015, 20 Euro

„Ihr Buch gefällt mir sehr und ich möchte Ihnen hierzu gratulieren! Als literarischer Laie assoziiere ich mit japanischer Bindung und knappen Worten das Haiku. So kommen mir die Texte als extreme Verdichtung komplexer Ereignisse vor. „

Markus Schmitz, Musiker und Initiator der Kunstmeile Wangen

Jeder Lidschlag – Die Fiktion der Erinnerung, Drey-Verlag, Gutach, 2015, 196 S., Euro 22

“ Ich danke Ihnen also für dieses Buch, das der Literatur aus und über Oberschwaben eine ganz eigene Perspektive mit durchaus anderer Tonlage beschert. „

Prof. Dr. Thomas Knubben, Autor und Kulturwissenschaftler

huckepack, Mundartgedichte, Japanische Fadenbindung mit einer Umschlaggraphik der Autorin, Privatdruck, 2012, vergriffen

„Claudia Scherer, die mit existenzieller Ernsthaftigkeit ihre knappen, lakonischen Erinnerungsbruchstücke gleichsam als Palimpsest verdränger Erfahrungen buchstabiert.“

Prof. Dr. Norbert Feinäugle, Germanist

luft holen, Gedichte, Japanische Fadenbindung mit einer Umschlaggraphik der AutorinPrivatdruck, 2011, vergriffen

„Ich will Dir nur sagen, daß ich große Hochachtung vor der Aufmerksamkeit empfinde, mit der in den Texten nach außen & nach innen geschaut, vor allem der Kontakt zwischen Innen & Außen, die sinnvolle, sinnstiftende Begegnung umkreist wird.“

Uwe Kolbe, Lyriker und Schriftsteller

zungenfüßler, Gedichte Drey-Verlag, Gutach, 2009 ISBN 978-3-933765-46-8, 18 Gebunden mit einer Umschlaggraphik der Autorin, Euro 18

„Dein Gedichtband ist nicht nur als Buch schön, fein, sondern auch als Lektüre – es kommt mir eine starke Ästhetik entgegen. … hier tauche ich richtig in eine Welt ein, die nicht verhehlt, daß sie eigen & eigenwillig ist, daß eine starke Person mit hohen Ansprüchen darin wohnt.“

Uwe Kolbe, Lyriker und Schriftsteller

zungenfüßler, Gedichte Drey-Verlag, Gutach, 2009 ISBN 978-3-933765-46-8, 18 Gebunden mit einer Umschlaggraphik der Autorin, Euro 18

„Die Geschichte von C. Scherer lebt von der filmischen Wahrnehmung, aber noch mehr von den Dialogen zwischen Mann und Frau. … Es wäre noch viel über dieses Buch zu sagen, der Titel z.B. stammt von einem Hölderlin-Gedicht; die Schauplätze im Berlin der 80er-Jahre; das Verhältnis von Arbeitswelt und Studentenleben. Am wichtigsten aber scheint mir dies: Wenn Sie unerschrocken sind, lesen Sie selbst.“

Karlheinz Kluge, Schriftsteller

zuchtperle, Erzählungen, Hecht-Verlag, A-Hard, 2006, ISBN 3-85298-137-9, 8 Euro, kartoniert mit Fadenheftung

„Dieses Buch können Sie gleich zwei Mal lesen. Zuerst – nicht vordergründig, nicht oberflächlich, aber zuerst – als die Geschichte einer Frau (eines Mädchens, einer Jugendlichen, einer jungen, einer erwachsenen Frau) mit ihren „Männergeschichten“, als Geschichte von Missbräuchen, Verletzungen, verratener Nähe, von ausgebeuteter Liebe und Körperlichkeit. …Wenn Sie dann betroffen und irgendwie auch lächelnd ans Ende des Buches gekommen sind: Fangen Sie noch mal von vorne an, und lesen Sie die Geschichte der Zärtlichkeit. Die ist eine, das ist die Perle.“

Thomas Weiß, Lyriker in: profile, evangelische Zeitschrift für Kultur und Kirche in Freiburg, Nummer 26″

streiobscht, Mundartgedichte, Drey-Verlag, Gutach, 2005 ISBN 3-933765-15-3, 18 Euro, Gebunden mit Zeichnungen der Autorin

“ … doch es gibt auch die Profiliga. In der spielt seit Jahren schon die Wangener Autorin Claudia Scherer. Ihr dritter Band mit Mundart-Gedichten, liebevoll gemacht im Drey-Verlag erschienen, wird auch den einen oder anderen Mundart-Skeptiker nicht kalt lassen. … Wie das Streuobst von den gleichnamigen oberschwäbischen Wiesen sind auch die Gedichte von Claudia Scherer – süß, herb und ungespritzt. … Das macht diese nachdenkliche Mundartlyrik auch für Einsteiger genießbar.“

Schwäbische Zeitung Kultur, 25.4.2005

vielliebchenspiel, Hochdeutsche und Mundartgedichte, Verlag Klöpfer & Meyer, Tübingen, 2003 ISBN 3-421-05763-X, 7 Euro, Gebunden mit Schutzumschlag

„angekommen, beeindruckt, kein Wort zuviel, (und auch keins zuwenig!) eigen-willig, originär, sprach-mächtig, gedankenreich, sensibel – sinnlich, ironiebegabt etc. = ‚glänzend’, ‚sehr gut.“

Hubert Klöpfer, Verleger

seiteschteche, Mundartgedichte, Drey-Verlag, Gutach, 2002 ISBN 3-933765-12-9, 12 Euro Gebunden, mit Zeichnungen der Autorin und einem Nachwort von Prof. Norbert Feinäugle, Germanist

„Die Gedichte von Claudia Scherer haben nichts mit drolligen Schwaben-Klischees zu tun. In ihrem ersten Gedichtband „Seiteschteche“ wird der Dialekt zum Echolot, mit dem die Autorin in die Erfahrungen der Kindheit taucht. Leise, und so privat wie die inneren Monologe während eines einsamen Spaziergangs, klingen die Zeilen dieses Buches. Manche der Gedichte stoßen den Leser durch ihre Wortkargheit in einen Abgrund.“

Südkurier Friedrichshafen, 4.2.2003